WOHNGLÜCK: WOHNZIMMER MAKEOVER für kleines BUDGET - TEIL 1 - Konfettihaus
KONFETTIHAUS LIEBLINGSARTIKEL,  WOHNGLÜCK

WOHNGLÜCK: WOHNZIMMER MAKEOVER für kleines BUDGET – TEIL 1

Es gibt Dinge, die kann und will ich einfach nicht planen. Sie springen mich an und dann muss es einfach passieren. Ein Wohnzimmer Makeover ist genau so ein „Ding“ bei mir.

Den Januar 2023 hab ich mir – zeitlich – freigeräumt.

Das bedeutet nicht, dass ich nicht arbeite, aber ich vermeide Stresssituationen, um mich um Liegengebliebenes kümmern zu können und ein wunderschöner Nebeneffekt sind die Gedanken, die sich dabei von ganz alleine ordnen. Es ist so wichtig, nicht immer alles bis ins Detail zu durchdenken, sondern auch ins Tun zu kommen.

Als wir Montag den Weihnachtsbaum wegräumten und mein Blick im Wohnzimmer auf Tapeten und Decke fiel, wusste ich… jetzt oder nie. Wenn ich dieses Zeitfenster verstreichen lasse, fasse ich das in diesem Jahr nicht mehr an.



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Eigentlich wollte ich am liebsten einen Maler engagieren. Aber dafür war das Geld zu knapp und ich wollte das auch einfach alleine schaffen und dieses parallele Erfolgserlebnis genießen und bisschen stolz auf mich selber sein.

Und so gerne ich mir auf Instagram auch Interieur Kanäle angucke, so sehr fehlt mir dort die Normalität. Manchmal habe ich das Gefühl jeder besitzt ein altes Landhaus, eine 200 qm Altbauwohnung, einen fancy Neubau oder ähnliches. Ich muss mir selber immer wieder bewusst machen, dass das nur eine Bubble ist.

Wenn ich gedanklich meinen Familienkreis oder meinen Freundeskreis durchgehe, dann wohnt eigentlich niemand so, wie auf Instagram. Das ist, wie eine andere Welt. Mich hat das lange Zeit unter Druck gesetzt… oftmals unbewusst.



Es sind die kleinen Dinge, die ein Zuhause zu einem maximalen Wohlfühlort machen und es gibt nur 2 Dinge, die wirklich zählen… nämlich womit man diese Räume füllt… mit Leben & Liebe.





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ZURÜCK ZUM WOHNZIMMER MAKEOVER



Im Sommer malerten wir schon mein Schlafzimmer und ich hatte mich hier für einen Cremeton entschieden. Zum allerersten Mal habe ich hier Decke und Wände in einem Ton gestrichen und liebe das. Das sind ja nur Kleinigkeiten, aber es macht optisch so viel aus, dass es zwischen Decke und Wand keinen farblichen Unterschied gibt. Als wäre alles aus einem Guss.



DIE PERSÖNLICHE CHALLENGE: SO GUT WIE KEIN GELD AUSGEBEN



Beim Thema „neu kaufen“ hat sich bei mir in den letzten Jahren unfassbar viel verändert. Das war ein Prozess, der ganz leise begonnen hat und mittlerweile laut in mir schreit. Dieser Überfluss von sämtlichen Dingen macht mich einfach manchmal fertig und ich werde immer besser darin, es anders zu machen.

Die Tapete mit den Punkten hängt nun im 7. Jahr an der Wand und sie sah furchtbar aus. Sie sah aber nur furchtbar aus, weil sich der ganze Dreck… Grossstadtstaub, Ruß, was auch immer… darauf abgelegt hatte. Der Vorteil dieser Tapete… man konnte sie ganz einfach mit Lappen und Spüli reinigen und sie sieht wieder aus wie neu. Geht leider nicht mit allen Tapeten, aber hier hat es wunderbar funktioniert und diese Tapete ist einfach immer noch wunderschön.



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Ich hatte mir selber auferlegt keinerlei Deko zu kaufen.

Ihr kennt das… man macht einen Raum neu und tendiert dazu schöne, passende Dinge auszusuchen. Neue Kissen, ne neue Decke, Kerzenständer, Vasen… Aber ich konnte all diesen Dingen völlig problemlos aus dem Weg gehen. Einziger Neukauf waren neue Vorhänge, weil ich es deutlich heller haben wollte und dieser „Tausch“ hat sich optisch auch sehr gelohnt.

Als wir mit dem Wohnzimmer fertig waren und ich mit einem Glas Wein auf dem Sofa saß, war mir kurz danach gar keine Deko mehr ins Wohnzimmer zu stellen. Die Räume dieser Altbauwohnung strahlen auch so schon viel Gemütlichkeit aus.

Gefühlt hatte ich schon recht wenig Dekoration in diesem Raum, aber jetzt ist es nochmal deutlich weniger geworden und der Stapel mit dem Stempel „zu verkaufen“ wird immer größer. Jeder dieser kleinen Schritte ist fast wie ein Befreiungsschlag.



Meine Investition für das Wohnzimmer Makeover war folgende:



  • Farbe von OBI: 85 Euro
  • Vorhänge von IKEA: 50 Euro



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DIE FARBAUSWAHL:



Ich bin ganz bewusst zu OBI gefahren, weil es dort eine große Wand mit vielen kleinen Alpina Farbkarten gibt. Aber auf diesem Sektor tut sich ja auch immer ganz viel und es gibt auch eine neue Eigenmarke von OBI mit so eigenwilligen Namen wie Willi, Fred oder Pia.



Ganz wichtig: Nehmt die Farbkarten Eurer Wahl und geht damit ins Tageslicht. Das ist ein riesiger Unterschied und hilft maximal bei der Auswahl.



Wir haben die Farbkarten erstmal mit nach Hause genommen und noch im Tageslicht an die Wand geklebt. Die endgültige Entscheidung war dann eine Sache von Sekunden.

Decke und Wände sollten in einem Cremeweiß (ohne Gelbstich) gestrichen werden und die Wand Richtung Balkon in einem dunkleren Ton. Der vorige Braunton gefiel mir super gut und er hätte eigentlich auch bleiben können, aber wenn schon Veränderung, dann auch richtig.



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Ich hatte kurz die Ambition maximal mutig zu sein mit dieser einen Wand, aber das bringt bei mir einfach nix. Ich finde das dann für einen Moment gut und brauche dann aber ganz schnell wieder farbliche Ruhe. Das spart Zeit und auch Geld.

Entschieden hatten wir uns eigentlich für Fred und Pia. Fred ist ein Salbeibeige und Pia ein Cremeweiß.

Ich bin dann am Abend nochmal zu OBI, um die Farbe zu kaufen. Allerdings war mir Pia dann zu teuer. Ein 2,5 Liter Eimer kostet 30 Euro und ich wollte 10 Liter kaufen, weil ich mir nicht ganz sicher war wieviel ich wirklich brauche. Ich habe dann die Preise verglichen und mich für fast den gleichen Cremeweiß-Ton, von einer der OBI Farbkarten, entschieden. Das sind diese Farben, die dann angemischt werden. 10 Liter kosten 55 Euro… also über die Hälfte gespart.

Früher konnte man Farben auch einscannen und dann anmischen lassen, aber das geht wohl – zumindest bei OBI – nicht mehr.

Das „Salbeibeige“ war eine völlig intuitive Entscheidung. Ich habe weder vorher recherchiert, noch mich mit irgendwelchen Trends beschäftigt. Ich lebe nicht hinterm Mond und interessiere mich für viele Dinge, aber mir ist es schnurzpiepegal, was grad modern ist oder nicht oder nach welchen Regeln man eine Wohnung einrichtet. Wenn es mir gefällt, reicht das.

Ich bin übrigens sämtliche Farbkarten bei OBI durchgegangen und ich habe nirgends einen ähnlichen Ton entdeckt. Die „Fred-Mischung ist“ also wirklich sehr gelungen.

Mein Wohnzimmer ist ca. 19 qm groß und ich hab noch gut die Hälfte der hellen Farbe übrig und von Fred ist auch noch gut die Hälfte da. Das war also sehr ergiebig.



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Wie wir vorgegangen sind, wie lange es gedauert hat und welche kleinen Veränderungen es gab… erzähle ich Euch in Teil 2 am Wochenende. Ich hatte echt Angst vor der vielen Arbeit, aber das hat sich so sehr gelohnt und es ist der absolute Wahnsinn, was das auch mental mit einem selbst macht.

Heute freue ich mich auf den ersten Strauß Blumen in dieser neuen/alten Umgebung.

Wir lesen uns hier wieder am Samstag oder Sonntag mit dem Endergebnis.



Eure Andrea

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